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Lineatur

Mit dem Begriff Lineatur werden die Hilfslinien bezeichnet, die Schülern das Schreiben lernen erleichtern sollen. Grundsätzlich werden vier Linien verwendet, die jedoch in einem unterschiedlichen Verhältnis zueinander stehen können. In der heutigen deutschen Schrift stehen die Grundlinie, die Unterlinie, die Mittellinie und die Oberlinie in genau dem gleichen Abstand zueinander. Während der Grundschulzeit werden die Linien variabel eingesetzt. Die unterschiedlichen Linienverhältnisse wurden von verschiedenen historischen Schriftentwicklern festgelegt. Die heute übliche Laufschrift ist seit 1949 als die Deutsche Normalschrift verbreitet.

Ähnlich wie bei den Musiknoten wird die Lineatur dazu verwendet, Buchstaben vertikal in ein System von Linien einzuordnen. Auf der Grundlinie werden Kleinbuchstaben ohne Oberlänge und Unterlänge geschrieben, wie zum Beispiel das kleine „a“. Überschreitet ein Kleinbuchstabe die Mittellinie, wie beispielsweise mit dem kleinen „d“, ist dieser Teil die Oberlänge. Reicht der Teil des Buchstabens wie beim kleinen „p“ unter die Grundlinie, wird dieses Unterlänge genannt. Die Höhe der Großbuchstaben auf der Lineatur wird Versalhöhe genannt. Durch die Lineaturlinien können die Buchstaben in der richtigen Größe besser aneinandergereiht geschrieben werden. In Notizbüchern wird oft ohne Linien geschrieben oder gezeichnet, je nach Vorliebe können aber auch Linien oder Karos ausgewählt werden.

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