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Heißfolienprägung

Die Veredelung oder drucktechnisch dekorative Aufwertung von Drucksachen wird durch die Heißfolienprägung erzielt. Dabei werden durch die Wirkung von Druck und Temperatur in einer bestimmten Kontaktzeit die Schichten einer Prägefolie mit einem Prägestempel auf das Druckstück aufgetragen. Der Unterschied zum Blindprägen liegt darin, dass in diesem Verfahren kein zusätzliches Material aufgetragen wird. Die Heißfolienprägung wird nicht nur durchgeführt, um auf Büchern oder anderen Druck-Erzeugnissen verschönernd zu wirken, sondern auch auf Behältnissen von Kosmetikprodukten, auf Pralinenschachteln etc., denn hier liegt der Vorteil dieser Art der Veredelung. Für die Heißfolienprägung werden Hochdruckformen als Prägestempel oder Prägewalzen eingesetzt. Beide verfügen über erhabene Elemente, die vor dem Druck aufgeheizt werden. Die jeweilige Temperatur richtet sich nach der Prägefolie und nach dem zu bedruckenden Gegenstand, sie liegt zwischen 80° und 220°. Die erhabenen Stellen haben bei der Prägung Kontakt mit der Prägefolie. Diese besteht aus der Trägerfolie und der Trennschicht, die durch die Wärme schmilzt und die darüber liegende Transferschicht freigibt. Die Haftschicht, die aus reaktivierbarem Klebstoff besteht, verbindet die optische Schicht dauerhaft mit der Oberfläche des zu bedruckenden Gegenstandes. Für den Druck können verschiedene Farbpigmente eingesetzt werden. Bei der Veredelung von Büchern, Terminkalendern oder Notizbüchern erfolgt die Prägung durch das System flach gegen flach. Das System rund gegen flach wird bei Feinkartonagen und rund gegen rund kommt auf Etiketten zum Einsatz.

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